11. November 2018: Gedenkgottesdienst zum Ende des Ersten Weltkriegs

Zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs von 100 Jahren fand am 11. November 2018 in der Ostheimer Kirche ein Gottesdienst unter der Leitung der Prädikantin Angelika Atzert statt. Es wurde dabei besonders an die gefallenen Soldaten aus Ostheim erinnert. Die Namen der Gefallenen wurden von jungen Menschen aus der Gemeinde und von Studierenden der Goethe-Universität in Frankfurt verlesen. Anschließend wurde als Zeichen der Trauer wurde für jeden der Toten eine Mohnblüte an eine schwarze Tafel hinter dem Altar geheftet. Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet vom Cantemus Kammerchor unter der Leitung von Burkhard Jungcurt.

 

 

Die Mitwirkenden beim Gedenkgottesdienst: Horst Schwarz, Maximilian Barth, Johannes Eckl, Laura Moritz, David Gubitzer, Marlen Dannoritzer, Fabian Koller, Vincent Schwinn, Florian Müller, Angelika Atzert, Jürgen Müller (v. l. n. r.). Fotos: Jürgen Müller.

 

 

 

 

 


Foto: Ute Pieh
Juli–Oktober 2018: Traditionsvitrine im Nidderauer Rathausfoyer

Von Region zu Region gab und gibt es verschiedene Traditionen, den großen Tag der Silber- und Goldhochzeit mit Familie und Freunden zu feiern. Im Norden wurden und werden Tannenzweige mit silbernen oder goldenen Dekorationen um die Eingangstür der Häuser gehängt. Im Süden wurde und wird silbernes oder goldenes Besteck aus dem Fenster geworfen. In unserer Region war es Brauch, dem Jubelpaar Tafelgeschirr mit silberner oder goldener Aufschrift zu schenken. Im Nidderauer Rathaus stellt der Ostheimer Heimat- und Geschichtsverein bis Ende Juli ein Kaffeegeschirr (Kanne, Tassen, Teller) aus vergangenen Jahrzehnten aus. Dazu ein Goldhochzeit-Diadem mit Anstecker.

 

 


27. März 2018: Besuch des Betreuungsvereins der Grundschule Ostheim
Foto: Ralf Vollmer

Auf wuselige Betriebsamkeit waren die anwesenden Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Ostheim am 27. März 2018 vorbereitet. Die BEOS hatten sich zum Besuch angemeldet. Beos, also nicht die sprechenden Vögel aus der Gattung der Stare, sondern Schüler aus dem Betreuungsverein der Grundschule Ostheim. Die 27 Jungen und Mädchen wurden von den Betreuerinnen Frau Lattich, Frau Hell und Frau Amberg in drei Gruppen aufgeteilt. In zwei Gruppen führten Hans-Günter Frech und Georg Warning vom Geschichtsverein Ostheim die wissbegierigen Kinder durch das Dorfmuseum, wo diese Wissenswertes über Landwirtschaft, Dorfhandwerk und Diamantschleifer erfuhren.

Gerd Brodt und die Kinder mit dem fertigen Nistkasten Foto: Ralf Vollmer

Im Museumshof baute die dritte Gruppe unter fachkundiger Anleitung von Gerd Brodt einen Vogelnistkasten. Als Aufsicht auf dem gesamten Museumshof war Rudi Förter angetreten. Dann tauschten die drei Gruppen, so dass alle die Museumsräume sahen und den Nistkasten bearbeiten konnten. Zum Abschluss verteilten Luise Steinbergs und Renate Frech Süßigkeiten. Ralf Vollmer machte noch ein paar Erinnerungsfotos. Die BEOS übergaben ein kleines Gastgeschenk, im Gegenzug durfte der Betreuungsverein den Nistkasten mitnehmen. Er wird in der Grundschule selbst bemalt und gestaltet werden. Die Betreuerinnen und die BEOS hatten viel Spaß, erlebten Ostheimer Geschichte(n) und erklärten, dass man gerne wiederkommen wolle. Dem wird gerne entsprochen.

 


11. März 2018: Erstes Museumscafé in diesem Jahr
Foto: Frank Kegel

Zum ersten Museumscafé im Jahr 2018 hatten die Damen des „Kuchenteams“ wieder eine wunderschöne Kuchentheke vorbereitet. Unser Foto zeigt von links nach rechts:

Brigitte, Renate, Ute, Christiane und Luise.

Für ihren Einsatz sagt Ihnen der Vorstand ganz herzlichen Dank. Das nächste Museumscafé findet am 8. April statt.

 


16. September 2017: Besuch des Kirchenchors Kesselstadt

Der Kirchenchor aus Hanau-Kesselstadt besuchte das Dorfmuseum und wurde durch die Ausstellungsräume geführt. Die Damen und Herren aus Kesselstadt zeigten sich sehr beeindruckt von der Vielfalt der Sammlungen. Anschließend wurden von den weiblichen Mitgliedern des Heimat- und Geschichtsvereins Kaffee und selbstgebackene Torten serviert, die großen Zuspruch fanden. Der Heimat- und Geschichtsverein dankt dem Kirchenchor für seinen Besuch, der gerne wiederholt werden kann.

 


 10. September 2017: Museumscafé und rollende Denkmäler
Der „Invicta“ von 1931 mit 140 PS bei der Fahrt durch Ostheim. Foto: Ralf Vollmer

Am Sonntag, den 10. September ist Tag des offenen Denkmals. Der Ostheimer Geschichtsverein öffnet an diesem Tag wieder von 14.30 bis 18.00 Uhr sein Museumscafé und das Dorfmuseum im Bürgerhof. Zu bestaunen und bewundern werden auch Oldtimer sein. Der Allgemeine Schnauferlclub und die Kur- und Kongress GmbH Bad Homburg führen an diesem Tag ihre Burgen- und Schlösserfahrt durch den Taunus und die Wetterau durch. Zwischen 14.00 und 15.30 Uhr machen ca. 60  Veteranenfahrzeuge während ihrer Sternfahrt Station im Bürgerhof Ostheim. Es gilt einige Fragen für die Sternfahrt zu lösen. Der Parkplatz am Bauhof bietet für diesen Stopp ausreichend Platz, und der kurze Fußweg über die beiden Verbindungsgässchen führt dann zum Dorfmuseum/Bürgerhof. Eine Attraktion für Groß und Klein! Da lohnt sich ein Besuch bei Kaffee, Kuchen und sonstigen Getränken ganz besonders.

„War das eine Pracht am Tag des offenen Denkmals im Dorfmuseum des Heimat- und Geschichtsvereins Ostheim. Die Oldtimerausfahrt der Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg und des Allgemeinen Schnauferlclubs Landesgruppe Hessen machte mit ihren mobilen Denkmalen auf der Tour zu Kulturdenkmalen im Taunus und in der Wetterau Station im Dorfmuseum Ostheim. 65 Oldtimer-Autos waren am Parkplatz am Bauhof und im Hof des Dorfmuseums/Bürgerhofs zu bewundern. Sie waren die Attraktion für die Gäste im Museumscafé am Tag des offenen Denkmals“, so der Vorsitzende des Geschichtsvereins Ostheim, Hans-Günter Frech.

„Was es da nicht alles zu sehen gab: den Austin Seven Chummy Open Tourer Baujahr 1928; den Invicta 4,5 Ltr. S Low Chassis, Baujahr 1931 oder MG Car Company Ltd. Midget Jz converted to J4 spec, Baujahr 1932. Und natürlich die ganze Palette an Oldies deutscher Fabrikate. Während die rollenden Prachtdenkmale ihre heißen Motoren abkühlen durften, hatten ihre Piloten im Dorfmuseum eine vom Fahrtveranstalter gestellte themenbezogene Aufgabe zu lösen. Café-Besucher und Oldtimerfahrer kamen schnell in interessante Fachgespräche. Und natürlich waren die Gäste aus dem Taunus voller Lob für den von den Vorstandsfrauen angebotenen Kaffee und die selbstgebackenen Kuchen und Torten. Und das Ostheimer Dorfmuseum hatte am Tag des offenen Denkmals neue Liebhaber gefunden.“


9. August 2017: Besuch der Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert

MdB Dr. Katja Leikert besuchte das Heimatmuseum des Heimat- und Geschichtsvereins Ostheim und besichtigte, begleitet von Mitgliedern des Vereinsvorstands und des Ortsverbandes der CDU Nidderau, die Ausstellungsräume. In der historischen Küche war der Frühstückstisch gedeckt, und insbesondere die anwesenden Herren ließen sich mit sichtlichem Vergnügen von Frau Dr. Leikert bewirten, die nicht zögerte, sich eine Schürze umzubinden und in die Rolle der Hausfrau zu schlüpfen. Im historischen Ambiente mag dieser Rückgriff auf traditionelle Rollenklischees erlaubt sein. Der Heimat- und Geschichtsverein Ostheim freut sich sehr, dass Frau Dr. Leikert zu Gast war und sich einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit des Vereins und die Präsentation im Dorfmuseum verschafft hat.


25. Juni 2017: Museumsfest

Unter dem Motto „30 Jahre – auf den Spuren der Ostheimer Geschichte“ fand das diesjährige Museumsfest im Bürgerhof Ostheim statt. Nach dem Festgottesdienst, der von Pfarrer Dr. Lukas Ohly unter Mitwirkung des Posaunenchors Ostheim gestaltet wurde, fand der traditionelle Frühschoppen statt. Für das leibliche Wohl sorgten die Grill- und Getränkestation sowie das große Kuchenbuffet, das unter anderem mit Usthemer Mattekouche von Bäcker Brückner bestückt war. Ab 15.00 Uhr gab es dann „Mittelalter zum Anfassen“ mit dem Verein Porta Vitae, was besonders bei den Kindern gut ankam. Musikalisch begleitet wurde die gut besuchte Veranstaltung, bei der langjährige Mitglieder geehrt wurden, vom Posaunenchor Ostheim unter der Leitung von Sabine Braun. Die Museumsräume waren am Nachmittag zur Besichtigung geöffnet.


4. April 2017: Ein Morgen im Museum

Am 4. April besuchten die Kinder des Betreuungsvereins Ostheim mit ihren Betreuerinnen das Dorfmuseum, wo sie von Hans-Günter Frech und Heinrich Pieh empfangen wurden. In den historischen Zimmern und den Ausstellungen zu Landwirtschaft und Handwerk gab es viel zu entdecken und viel zu fragen: Wie wurden die Kartoffeln auf dem Feld geerntet? Was passierte bei der Hausschlachtung? Wie arbeiteten die Schuster, Schreiner und Wagner? All das und vieles andere wurde anhand der alten Maschinen, Werkzeuge und Geräte erklärt. Den Kindern und auch den Betreuerinnen und Betreuern hat der Morgen im Museum viel Spaß gemacht. Sie wollen bald wiederkommen.


17. März 2017: Ehrung für Heinrich Pieh
Heinrich Pieh
Verleihung der Medaille für Heimatpflege und Geschichtsforschung 2017 durch die 1. Kreisbeigeordnete Susanne Simmler

Seit der Gründung im Jahr 1987 wurde der Verein von Heinrich Pieh als 1. Vorsitzender geleitet. Drei Jahrzehnte lang hat er mit unermüdlicher Energie die Entwicklung des Vereins und insbesondere die Einrichtung eines Dorfmuseums vorangetrieben. In Anerkennung seiner großen Verdienste wurde Heinrich Pieh am 13. Februar 2017 die Medaille des Main-Kinzig-Kreises für außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der Heimatpflege und Geschichtsforschung verliehen.

Nach dreißig Jahren hat sich Heinrich Pieh nun entschieden, die Leitung des Vereins in jüngere Hände zu geben. Auf der Mitgliedersammlung am 17. März 2017 wurde Hans Günter Frech zu seinem Nachfolger als Vorsitzender gewählt, Heinrich Pieh wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Mitglieder danken Heinrich Pieh für seine überaus erfolgreiche Tätigkeit und freuen sich, dass er dem Verein im erweiterten Vorstand weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.